|
|
 |
|
|
Der Münsterberg
|
|
|
Münsterberg heisst die schmale Gasse, die gegenüber der Westfassade des Münsters in die Freie Strasse hinunter führt.
|
|
|
|
|
|
Am Eingang zum Münsterberg malte 1919 der Basler Maler Nikolaus Stoecklin über einer Vitrine, wo früher die Eheverkündigungen ausgehängt waren, ein tiefsinniges Wandbild mit Liebespaaren in Arkaden. Gleich daneben steht das Haus zum Fleckenstein, welches mit seiner gotischen Architektur, dem Fachwerk und dem elsässischen Krüppelwalmgiebel besonders auffällt.
In der Mitte der Gasse im Haus zum Oberen Freiburg befindet sich bis heute eine alte Schmiedewerkstatt. Mit etwas Glück kann man dort Kunstschmiede beobachten, die mit Hammer und Amboss, nach alter Vätersitte, am offenen Feuer der Esse arbeiten.
An der Einmündung zur Freien Strasse steht der Dreizack- oder Neptunbrunnen, ein Werk von Melchior Berri, dem Schöpfer bedeutender klassizistischer Bauten in Basel. Vier bronzene Basilisken dienen als Ausgussröhren. Basilisken sind in Basel häufig als Träger des Stadtwappens, dem Baslerstab anzutreffen.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|