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Die Augustinergasse

Zwischen Rheinsprung und Münsterplatz liegt die Augustinergasse mit dem herrlichen Basiliskenbrunnen. In den Vierzigerjahren des 19. Jh. erbaute Melchior Berri in der Augustinergasse eines der ersten Museumsgebäude – heute das Museum der Kulturen und das Naturhistorische Museum.

Oben auf der reichgeschmückten Brunnensäule thront ein Basilisk und hält in seinen Krallen den Schild mit dem Basler Stadtwappen, einem schwarzen Stab auf weissem Grund. Dieser Baslerstab symbolisiert einen Bischofsstab. Ursprünglich diente der rotgefasste Baslerstab dem regierenden Fürstbischof als Emblem. Mit der Übernahme der politischen Macht durch die Zünfte wurde der Baslerstab in schwarzer Farbe zum städtischen Wappen. Der 1833 neugegründete Kanton Baselland übernahm wieder, in leicht modifizierter Form, den roten Baslerstab als Kantonswappen.

Dominant wirkt der grosse klassizistische Bau von Melchior Berri aus den Vierzigerjahren des 19. Jh.. Oben an der Fassade in der Mitte des Frieses von Johann Jakob Oechslin sitzt die Basilea, eine Verkörperung der Stadt Basel. In den Armen hält sie ein Wappenschild und ein Füllhorn, auf dem Kopf trägt sie eine Mauerkrone. Das Gebäude ist eines der ersten Museumsbauten in der Schweiz. Er beherbergt heute das Museum der Kulturen und das Naturhistorische Museum, die beide hochkarätige Sammlungen zeigen, welche weltweit Beachtung finden.

Auf der gegenüberliegenden Seite stehen gut erhaltene gotische und barocke Privathäuser, deren Bewohner einen einzigartigen Blick über den Rhein geniessen.

 
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