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Spiesshof
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Der Spiesshof gilt als eines der Hauptwerke der Renaissance in der Schweiz. Er bestand ursprünglich aus fünf getrennten Liegenschaften des Stiftes St. Leonhard. Eine davon wurde bereits 1293 "zum Spiess" urkundlich genannt. 1388 vereinte der Basler Hermann von Leymen den grössten Teil der fünf Liegenschaften durch Kauf vom Stift zu einer Liegenschaft.
Im Laufe der Zeit wurde die Liegenschaft mehrmals um- und ausgebaut. Mitbeteiligt war dabei auch der berühmte Schweizer Baumeister Daniel Heintz, um dessen Dienste die Städte Basel und Bern miteinander wetteiferten.
David Joris (1501 - 1556), geboren in Brügge/Flandern, ist als der berühmteste Besitzer der "Spiesshof"-Liegenschaft in die Geschichte eingegangen. In einem früheren Bau wohnte er hier von 1546 bis 1556. Als Rache für eine nach seinem Tod erlittene Unbill irrte Joris als Gespenst durch das Haus. Bis ins 19. Jahrhundert war der "Spiesshof" als Geisterhaus verrufen.
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