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Fischmarkt

Vom mittelalterlichen Fischmarkt zwischen Schifflände und Marktplatz ist einzig der imposante spätgotische Brunnen erhalten geblieben. Er wurde am Ende des 14. Jh. von einem Meister aus dem Umfeld der berühmten Baumeister- und Steinmetzfamilie der Parler geschaffen.

Fischmarkt historisch
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Im grossen zwölfeckigen Brunnen steht der insgesamt 11 Meter hohe Brunnenstock, reich verziert mit plastischem Schmuck, teils farbig gefasst, teils vergoldet. Die drei Hauptfiguren stellen die Jungfrau Maria mit Kind und Zepter, den Apostel Petrus mit dem Schlüssel und den Evangelisten Johannes mit Kelch und Buch dar.

Daneben tummeln sich in den Dekorationen eine Menge kleiner Engelsfiguren, die musizieren oder das Basler Wappen halten. Auf dem Baldachin stehen weitere Heiligenfiguren und zuoberst auf der Kreuzblume schwebt ein Engel mit einem Palmzweig. Das stark verwitterte Original des Brunnenstocks ist im Historischen Museum ausgestellt. Auf dem Fischmarkt befindet sich eine Kopie aus den Anfängen des 20. Jh.

Fische spielten in der mittelalterlichen Basler Küche eine grosse Rolle, denn im Rhein und seinen Zuflüssen gab es einen grossen Fischreichtum, der besonders während der Fastenzeit sehr geschätzt wurde. Am Markttag setzten die Fischer ihre Kästen mit den "grünen" (lebendigen) Fischen in den Brunnentrog und konnten so garantiert frische Ware anbieten.

 
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