|
|
 |
|
|
Im Herzen Europas
|
|
|
Seit dem Bau der ersten Rheinbrücke im 13. Jahrhundert kreuzen sich in Basel die Handelswege. Heute sind es rege Personen- und Güterverkehrsströme, zu Wasser, in der Luft und auf Strasse und Schiene, die hier zusammenlaufen und miteinander verknüpft werden.
|
|
|
|
|
|
Zentrale Lage und hervorragende Verkehrsinfrastruktur
Basel ist ein zentraler Knotenpunkt von Verkehrsadern. Die Stadt bildet das Tor zur Schweiz auf den Transitachsen, die den Norden und die Mitte Europas mit dem Alpenraum und Italien verbinden. Diese zentrale Lage im europäischen Verkehrsnetz ist besonders für den Wirtschaftsstandort Basel von grosser Bedeutung.
Basel verfügt über eine hervorragende Verkehrsinfrastruktur: Der nur 3 km von der Stadtgrenze entfernt gelegene EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erschliesst als Regionalflughafen die gesamte trinationale Region am südlichen Oberrhein. Die Basler Rheinhäfen bilden zusammen einen der wichtigsten europäischen Binnenhäfen. Gleichzeitig ist der Knoten Basel eine bedeutende Schnittstelle zwischen den Eisenbahnnetzen Frankreichs, Deutschlands und der Schweiz. Internationale Schnellzüge, vertaktete Intercity-Angebote und regionale S-Bahnen laufen hier zusammen und bieten unzählige Anschlüsse in alle Himmelsrichtungen. Auch im europäischen Strassennetz spielt Basel eine wichtige Rolle als Knotenpunkt; hier verknüpfen sich das deutsche, französische und schweizerische Autobahnsystem. Und schliesslich: Die erfolgreichen städtischen Verkehrsbetriebe, die wesentlich zur ausgezeichneten Stadt- und Nahverkehrsinfrastruktur beitragen, haben für viele Städte Modellcharakter. Als nördliches Tor zur Europäischen Union stellt Basel ausserdem die notwendige Infrastruktur, um das grosse Frachtaufkommen entsprechend seiner Bestimmung weiterzubefördern.
Investitionen für die Zukunft
Mit hohen Investitionen wird die Infrastruktur weiter verbessert. Die Kapazitätserweiterung des binationalen EuroAirports Basel-Mulhouse-Freiburg ist im Juni 2005 abgeschlossen worden. Bis ins Jahr 2010 soll der EuroAirport zudem einen Bahnanschluss erhalten. Damit auch die französische Autobahn lückenlos an das schweizerische Autobahnnetz angeschlossen werden kann, entsteht im Basler Norden eine neue Autobahnverbindung. Sie führt zum grössten Teil unter der Stadt hindurch und über die erste zweistöckige Brücke der Schweiz. Die Inbetriebnahme der Gesamtstrecke der Nordtangente ist für das Jahr 2008 vorgesehen. Auch in den Rheinhäfen beider Basel wird investiert: Eine neue Brücke hat das Hafenbecken 2 für höhere Frachtschiffe nutzbar gemacht und damit auch die Schnittstelle zur Schiene massiv verbessert.
Bedeutender Umschlagplatz
Am nördlichen Haupteingang zur Schweiz hält Basel die Infrastruktur bereit, um Transportgüter entsprechend ihrer Bestimmung weiterzubefördern - Einrichtungen für den Luft-, Wasser-, Schienen- und Strassentransport wie auch Container-Terminals für den Umschlag Bahn-LKW, LKW-Schiff oder Schiff-Bahn. Güterzüge werden an den Rangierbahnhöfen Weil am Rhein und Muttenz abgefertigt oder neu zusammengestellt, Schiffsfrachten in den Rheinhäfen gelöscht oder umgeladen. Transportflugzeuge verlassen den EuroAirport in viele Himmelsrichtungen. Der Transit-Schwerverkehr benutzt insbesondere die Alpentunnels. Zur Entlastung der Autobahnen und der Umwelt können LKWs an der Basler Grenze auf sogenannte Huckepack-Züge geladen werden; diese durchqueren dann die Schweiz als so genannte "rollende Landstrasse" Gefördert wird in der Schweiz auch der unbegleitete, kombinierte Verkehr.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|