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Israelitische Gemeinde Basel

Mit gegen 1600 Mitglieder lebt in Basel und Umgebung die zweitgrösste jüdische Glaubensgemeinschaft der Schweiz. Die Israelitische Gemeinde Basel (IGB) erhielt 1972 als erste jüdische Gemeinde in der Schweiz die Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft.

Synagoge 01
weitere Bilder Synagoge 02      
 
Bereits im 12. Jahrhundert siedelte sich eine erste jüdische Gemeinde in Basel an. Ihre Synagoge stand am Rindermarkt, der heutigen Unteren Rebgasse. Die Gründung der heutigen Israelitischen Gemeinde Basel geht auf das Jahr 1805 zurück. Seither stieg der Bevölkerungsanteil der IGB von damals 70 auf heute rund 1600 Personen in Basel und Umgebung an. Durch eine Volksabstimmung 1972 erhielt die Israelitische Gemeinde in Basel die Anerkennung als öffentlich-rechtliche Körperschaft. Heute befindet sich die Synagoge an der Leimenstrasse 24 in Basel.

Neben sechzehn Kommissionen und einem Schiedsgericht führt die Israelitische Gemeinde Basel heute neben der Synagoge mit täglichen Gottesdiensten eine Religionsschule, einen Kindergarten, eine Primarschule, eine Bibliothek, ein Restaurant, verschiedene Jugendorganisationen, Sportclubs sowie zahlreiche soziale Institutionen. Diese Organisationen sind teilweise direkt der Gemeinde angeschlossen oder als eigenständige Vereine eng mit ihr verbunden. Zudem steht in Basel das Jüdische Museum der Schweiz, welches eine kostbare Sammlung jüdischer Kulturgüter zeigt.

Die IGB umfasst als Einheitsgemeinde jüdische Mitglieder jeglicher religiöser Ausrichtung.


 
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