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Seit der Reformation 1529 ist die Evangelisch-reformierte Kirche die Staatskirche in Basel (Stadt und Landschaft). Daran änderte auch die Kantonstrennung 1833 in die beiden Halbkantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft nichts. Nachdem im Jahr 1798 die Glaubensfeiheit gewährt wurde, entwickelte sich insbesondere die Stadt Basel von einer rein reformierten Stadt zu einer multireligiösen Stadt, die heute über 170 christliche und nichtchristliche Religionen, Kirchen, Freikirchen und andere religiöse Gemeinschaften zählt.
So sind neben der Römisch-katholischen Kirche und der Christkatholischen Kirche die Täufer, christliche Minderheitskirchen sowie christliche Freikirchen als Gemeinschaft vertreten.
Zu den nichtchristlichen Religionen, welche in Basel vertreten sind, gehören die jüdische Gemeinde, der Islam, die Aleviten, die Hindus, die Sikh, die Buddhisten und neuere religiöse Bewegungen.
Zwischen 1970 und 1990 ist im Kanton Basel-Stadt die Zahl der konfessionslosen Einwohnerinnen und Einwohnern von ein paar wenigen Prozenten auf rund ein Drittel der Bevölkerung angestiegen. Diese Entwicklung ging stark zu Lasten der Mitgliederzahlen der Evangelisch-reformierten und der Römisch-katholischen Kirchen.
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