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Van Gogh’s Leben
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Vincent van Gogh war Maler aus Leidenschaft und Verzweiflung. Sein ganzes Leben lang verkaufte der gebürtige Holländer kein einziges Bild. Heute aber gilt die Van Gogh-Ausstellung im Basler Kunstmuseum als das bedeutendste europäische Kunstereignis des Jahres 2009.
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Seine ersten Erfahrungen mit der Kunst machte der 1853 geborene Pfarrer-Sohn als freiwilliger Missionar. Er versuchte durch das Malen seinen inneren Verdruss über die Einsamkeit zu bewältigen. Van Gogh begann seine Kunst weiter zuentwickeln, benutzte nun Ölfarben und beschloss, ein Maler der einfachen Leute zu werden.
In Paris hatte van Gogh erste Kontakte zu den Impressionisten, was den Beginn der Freundschaft mit Paul Gaugin bedeute, sich aber auch auf seine Bilder auswirkte. Nun wählte er seine Farben heller, leuchtender und erlaubte sich intensivere Kontraste.
Van Gogh, der nur unglückliche Erfahrungen mit der Liebe machte, zog sich aus dem wilden Trubel Paris’ nach Arles zurück. Während er sich seinem psychischen Zusammenbruch näherte und sich nach einem heftigen Streit mit Gaugin das Ohr abschnitt, wurden seine Bilder immer expressiver. Er entfernte sich von der impressionistisch geprägten, natürlichen Seherfahrung, fokussierte sich auf Farbkontraste und bildete nun mehr die gefühlte, als die gesehene Wirklichkeit ab.
Van Gogh litt unter schweren Depressionen, erlebte aber auch immer wieder gefühlsmässige Höhenflüge. 1889 begab er sich freiwillig in eine Nervenheilanstalt, die er aber nach einem Jahr wieder verlies. In dieser Zeit entstanden diverse sehnsuchtsvolle und Atmosphäre betonende Landschaftsbilder.
Im Jahr 1890 nahm sich Vincent van Gogh das Leben, im absoluten Unbewusstsein, was seine Bilder in Zukunft an enormer Bedeutung gewinnen würden. Van Gogh wird noch heute als Wegbereiter des Expressionismus' bezeichnet.
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