|
|
 |
|
|
Schaulager
|
|
|
Das Schaulager in Münchenstein ist das Zuhause der nicht ausgestellten zeitgenössischen Werke der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung.
|
|
|
|
|
|
Das Schaulager ist eine neue Art von Raum für Kunst, weder Museum noch traditionelles Lagerhaus. Hier wird jedes einzelne Werk, jedes Objekt und jede Installation der Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung permanent sichtbar. Das Schaulager ist aber auch ein einzigartiger Ort, an dem man Kunst anders sieht und über Kunst anders denkt. Ein Ort, an dem die Sammlung zum Ausgangspunkt von Kreativität und Aktivität, von Lernen und Vergnügen wird.
Das Schaulager richtet sich primär an ein Fachpublikum, an Museumsleute, Restauratoren und Restauratorinnen, Kuratoren und Kuratorinnen, Forscherinnen und Forscher, Studierende und Lehrende. Mit gelegentlichen Ausstellungen, Sonderveranstaltungen und zwei monumentalen Dauerinstallationen von Katharina Fritsch und Robert Gober ist das Schaulager (zeitweise) auch einem breiten Publikum zugänglich.
Emanuel Hoffmann-Stiftung
Die Emanuel Hoffmann-Stiftung wurde 1933 von Maja Hoffmann-Stehlin, spätere Maja Sacher (1898-1989), gegründet, um das mit ihrem jung verstorbenen Ehemann begonnene Engagement für die Kunst der Gegenwart weiterzuführen. Von Anfang an verfolgte Maja Sacher in konsequenter Weise die drei Hauptziele ihrer Stiftung: Sammeln, Konservieren und Vermitteln von zukunftsgerichteter Kunst. 1941 vertraute sie die Sammlung als Dauerleihgabe dem Basler Kunstmuseum an und initiierte und ermöglichte 1980 den Bau des weltweit ersten Museums für Gegenwartskunst.
Die kontinuierlich weitergeführte Sammlung ist inzwischen so umfangreich, dass heute nur noch ein kleiner Teil der Werke im Kunstmuseum oder im Museum für Gegenwartskunst ausgestellt werden kann. Mit dem Schaulager wird nun - im Sinne von Maja Sacher - erneut Neuland zur Förderung der zeitgenössischen Kunst betreten. Das Schaulager wird ermöglicht durch die 1999 gegründete Laurenz-Stiftung, die das Schaulager baut und betreibt.
Die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung
Die Sammlung, welche das Herz des Schaulagers bildet, umfasst heute Werke und Werkgruppen von über 150 Künstlern. Die frühen Eingänge in die Sammlung - von Arp, Dalí, Delaunay, Klee, Ernst oder von belgischen Expressionisten - sind längst zu Klassikern der Moderne geworden und haben ihren festen Platz in der Kunstgeschichte.
Das Schaulager
Die Architekten Herzog & de Meuron haben für das Schaulager einen aussergewöhnlichen Raum geschaffen. Ihre Aufgabe bestand darin, ein Lagerhaus für die offene Lagerung von zeitgenössischer Kunst zu entwerfen, das über optimale klimatische Bedingungen verfügt und nach Vereinbarung zugänglich ist. Das Gebäude sollte zudem ein Ort für die Konservierung, Erforschung und Vermittlung sein. Statt als anonymes Lagerhaus wurde das grossräumige Gebäude so konzipiert, dass ein spezifischer und einmaliger Ort entsteht.
Die äussere Form des Lagerhauses ist aus der Geometrie der inneren Lagerordnung und der gesetzlichen Grenzabstände der Parzelle abgeleitet. Die Aussenwände bestehen aus Schichten von aufgekratztem Beton, der aus dem Aushub für das Bauwerk gewonnen wurde. Diese Materialschichten spielen auch eine entscheidende Rolle für die Klimaregulierung im Inneren. Die Eingangsfassade ist von zwei grossen LED-Bildschirmen geprägt, welche Bilder und Informationen nach aussen tragen.
Adresse
Schaulager
Ruchfeldstrasse 19, 4142 Münchenstein
Öffnungszeiten Schaulager
Während der Ausstellungen sind die Ausstellungsräumlichkeiten zugänglich. Die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stiftung ist nicht öffentlich zugänglich. Führungen durch die Sammlung der Emanuel Hoffmann-Stftung und zur Architektur des Schaulagers sind nicht möglich.
Öffnungszeiten (nur während den Ausstellungen)
Dienstag bis Freitag 12 bis 18 Uhr, Donnerstag bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag 10 - 17 Uhr
Über die Festtage gelten spezielle Öffnungszeiten.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|