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Feuriger Umzug in Liestal
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Der Chienbäse-Umzug ist ein feuriges Ereignis in der Region Basel. Als Abschluss der Fasnacht wird im Hauptort des Kantons Basel-Landschaft mit feurigen Holzspanbesen die Stadt durchwandert. Das jährliche Spektakel fasziniert Menschen von der ganzen Region. Der nächste Chienbäse-Umzug findet am 13. März 2011 statt.
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In der ganzen Region der Nordwestschweiz wird mit verschiedenen Formen das Winterende gefeiert. Da werden je nach Ortstradition Feuer entfacht, Sunnereedli herumgeschleudert und verschiedenes mehr. Die üppigste Feuertradition wird wohl in Liestal am Sonntagabend nach der Fasnacht zelebriert. Dutzende Menschengruppen entzünden nach 19 Uhr ihre Besen beim Feuerplatz. Mit den brennenden Besen auf dem Rücken durchwandern sie auf einer Route die Strassen der Kantonshauptstadt.
Zwischen den Besenträgergruppen ziehen andere Gruppen eiserne Wagen auf denen Kubikmeter von Brennholz aufgeschichtet sind. Für die rund 300 Besen und die Feuerwagen werden rund 100 Kubikmeter Holz verwendet. Für die Holzbesen wird Chien, das besonders harzreiche Föhrenholz verwendet. Mit dem Feuer ziehen sie auch durch das Stadttor, welches von den Flammen und dem Rauch eingehüllt wird.
Die Feuerwehr steht natürlich bereit und spritzt angeglühte Teil sofort ab. Die zahlreichen Zuschauer vergnügen sich am feurigen Schauspiel. Nur wenn ein feuriger Wagen gerade vor ihnen stehen bleibt, wenden sie sich von der immensen Hitze ab.
Noch in der gleichen Nacht am nächsten Morgen um 4 Uhr in der Früh beginnt in Basel die Fasnacht mit dem Morgenstraich.
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